Dänemarks Nationaltrainer Kasper Hjulmand

Dänemark will Parallelspiel möglichst wenig beachten

Doha – Der dänische Fußball-Nationaltrainer Kasper Hjulmand will beim kniffligen Finale der Gruppe D dem Parallelspiel möglichst wenig Beachtung schenken. „Wir treten wie immer auf und spielen uns die Füße wund. Es könnte nur in den letzten zehn, 15 Minuten einen Unterschied machen. Dann würden wir darauf schauen, vorher nicht“, sagte der 50-Jährige: „Wenn uns beispielsweise ein 1:0 nicht reicht, würden wir dann natürlich mehr Risiko gehen.“

Grundvoraussetzung für ein dänisches Weiterkommen ist ein Sieg am Mittwoch (16.00 Uhr MEZ/MagentaTV) gegen Außenseiter Australien. Doch falls Tunesien überraschend sein Parallelspiel (MagentaTV und ZDF) gegen die bereits fürs Achtelfinale qualifizierten Franzosen gewinnt, käme es dann im Vergleich um Platz zwei mit den Nordafrikanern auf die Tordifferenz an. Derzeit steht bei beiden minus eins zu Buche.

„Ich habe nur unser Spiel im Kopf, bei dem anderen Spiel können wir eh nichts verändern“, betonte Hjulmand. Dabei spüre er aus Verantwortung für sein Heimatland „natürlich Druck. Aber am besten sieht man es als Privileg, so eine Möglichkeit zu bekommen. Wir können uns alle einen Traum erfüllen“. Das Team sei „sehr hungrig und bereit, Vollgas zu geben“, versprach Frankfurts Jesper Lindström.

Der zuletzt mit Oberschenkelproblemen angeschlagene Kapitän Simon Kjaer dürfte wieder eine Option für die Startelf sein. (SID)

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