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Irlands Premierminister Micheal Martin übt Kritik

Irischer Premierminister kritisiert UEFA-Zuschauer-Forderungen

London – Irlands Premierminister Micheal Martin hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) für die Forderung nach Zuschauern bei den Spielen der EM (11. Juni bis 11. Juli) kritisiert. Am Freitag hatte der Verband verkündet, dass Dublin sowie Bilbao nicht länger als Spielort für das Turnier infrage kommen. Die beiden Städte hatten die geforderte Garantie für Partien vor Zuschauern nicht geben können.

“Ich denke, dass es nicht zulässig von der UEFA war, diese Bedingungen für die Länder zu stellen”, sagte Martin dem öffentlich-rechtlichen Sender RTE. “Zuschauer vorzeitig zu erzwingen, war aus meiner Sicht ein falscher Aufruf der Verantwortlichen und ich hätte nicht gedacht, dass es ein realistisches Vorhaben ist.”

Die vier Spiele, die in der irischen Hauptstadt hätten stattfinden sollen, werden nun in St. Petersburg und London ausgetragen, Sevilla ersetzt Bilbao als Spielort. Irland befindet sich seit Dezember in einem dritten Lockdown, Anfang des Monats wurden erste Schritte zur Lockerung unternommen.

Die UEFA hatte München am Freitag hingegen als einen von elf Spielorten für die um ein Jahr verschobene EM bestätigt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte die Mindestkapazität von 14.500 Zuschauern jedoch unter Vorbehalt einer positiven pandemischen Entwicklung. (SID)

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