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Deutschland in der Favoritenrolle

Neid und Mittag sehen DFB-Frauen gegen Schweden im Vorteil

Rennes – Die langjährige Bundestrainerin Silvia Neid und Schweden-Expertin Anja Mittag sehen die deutschen Fußballerinnen im WM-Viertelfinale gegen Schweden in der Favoritenrolle. „Laut der Statistik ist Schweden unser Lieblingsgegner. Das ist nunmal so. Das wissen wir. Das wissen die Schwedinnen“, sagte Neid dem SID vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr/ARD und DAZN).

Deshalb sei sie überzeugt, „dass wir mental im Vorteil sind – auch wenn die Schwedinnen sagen, dass die schwarze Serie ja einmal enden muss. Das haben sie auch schon vor dem Olympia-Finale 2016 gesagt“. Mit Gold im Maracana hatte Neid sich nach elf Jahren als Bundestrainerin aus dem Amt verabschiedet.

Ex-Nationalspielerin Mittag, insgesamt sechs Jahre lang Profi in Schweden, glaubt auch: „Es ist ein Gegner, der der deutschen Mannschaft liegt. Aber auch der erste richtige Test, ein Gegner, der sie richtig fordern wird. Deutschland ist aber der klare Favorit, sie haben eine große Chance.“

Die Skandinavierinnen, die seit 1995 kein Pflichtspiel mehr gegen Deutschland gewonnen haben, hätten durch die Historie „auf jeden Fall ein Trauma“, betonte Mittag im Gespräch mit dem SID: „Aber sie denken immer, dass ihre Chance jetzt größer ist als früher, und schaffen es dann doch nicht.“

Die 34-Jährige warnte indes vor Kosovare Asllani als Kreativzentrale und Antreiberin, ist aber überzeugt: „Die Deutschen werden mit ihrem starken Mittelfeld einen guten Zugriff bekommen.“ (SID)

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