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Keller kritisierte das Vorgehen der Staaatsanwaltschaft

DFB-Boss Keller bedauert Seifert-Abschied

Frankfurt/Main – Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sieht den angekündigten Rückzug von Christian Seifert vom Chefposten der Deutschen Fußball Liga (DFL) nicht gerne. “Ich bedaure es sehr, dass Christian Seifert nur noch bis 2022 Geschäftsführer der DFL bleibt”, sagte DFB-Präsident Fritz Keller: “So wie ich es sehr bedauert habe, dass Christian Seifert bereits auf eigenen Wunsch hin nicht mehr Mitglied des DFB-Präsidialausschusses ist.”

Laut Keller ist Seifert “ein unverzichtbarer, leidenschaftlicher, kenntnisreicher Streiter für den gesamten deutschen Fußball, nicht nur für den Profifußball, den er seit 15 Jahren glänzend vertritt und in dieser Zeit große wirtschaftliche Erfolge für die Klubs errungen und damit auch sportliche möglich gemacht hat”.

Nach Ansicht des DFB-Chefs hat Seifert “die Bundesliga bislang herausragend durch die Corona-Pandemie geführt und ich bin froh, dass wir immerhin noch bis Juni 2022 gemeinsam an Lösungen und Lehren aus dieser Krise arbeiten, um den Fußball in Deutschland von der Spitze bis zur Basis zukunftsfähig und nachhaltig aufzustellen”.

Seifert, der als Geschäftsführer und Sprecher des Präsidiums der DFL fungiert, wird seinen Ende Juni 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Seifert arbeitet seit 2005 bei der DFL und war ein großer Befürworter Kellers vor dessen Wahl zum DFB-Präsidenten. (SID)

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