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Fritz Keller ist seit Ende September 2019 DFB-Präsident

DFB-Präsident Keller fordert Gesetzesänderungen für Amateurvereine

Leipzig – DFB-Präsident Fritz Keller hat sich für einige Veränderungen im deutschen Fußball eingesetzt. Vor allem im Hinblick auf die Amateurebene nahm er am Dienstag bei einer Gesprächsrunde anlässlich des 120. Geburtstages des Verbandes in Leipzig auch die Politik in die Pflicht. “Wenn ich mir was wünschen dürfte, wäre es, dass wir die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern”, so Keller.

Der 62-Jährige sprach dabei vor allem von “Haftungsproblemen” bei der Bekleidung von Ehrenämtern und rechtlichen Hindernissen im Vereinsalltag. “Es kann nicht sein, dass in Städten um 21.00 Uhr aufgehört werden muss zu trainieren, weil irgendeiner seine Ruhe will. Kein Mensch geht mehr um 21.00 Uhr ins Bett”, sagte Keller, der sich ebenfalls für “ein paar Rentenpunkte” für fünf bis zehn Jahre Ehrenamt einsetzte: “Es geht um die Anerkennung.”

Auch die Übergriffe auf Schiedsrichter will Keller angehen. “Jeder Fall ist eine Katastrophe für mich”, sagte er und richtete sich wieder an die politischen Entscheider: “Wir werden das in den Griff kriegen. Es ist nicht nur ein Problem des Fußballs, sondern auch ein gesellschaftliches Problem. Da ist auch die Politik gefragt.” (SID)

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