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Horst Eckel wird am Montag für sein Lebenswerk geehrt

Eckel glaubt: Herberger wäre auch heute „ein Superstar“

Berlin – Für Horst Eckel wäre Sepp Herberger auch in der heutigen Zeit ein Ausnahme-Trainer. „Wenn er das machen würde wie bei uns, wäre er der Superstar!“, sagte der letzte noch lebende Fußball-Weltmeister von 1954 im Interview mit der Sport Bild: „Mit den heutigen Möglichkeiten wäre Herberger perfekt. Einer der besten Trainer der Welt. Wie früher eben.“

Herberger sei „ein großer Psychologe“ gewesen und habe „über alle Mannschaften alles gewusst“. Mit der Glitzerwelt im heutigen Profifußballs hätte der 1977 im Alter von 80 Jahren verstorbene Weltmeister-Trainer aber seine Probleme gehabt, verriet Eckel (87): „Jubel, Trubel, Heiterkeit hatte er nicht gern. Er wollte Ruhe um seine Mannschaft. Er müsste sich bei den Medien und bei den Spielern umstellen. Anders sprechen als mit uns. Aber das könnte er, sich reindenken und alles umsetzen.“ (SID)

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