Heidel beklagt sich über "Unsinn"

Heidel dementiert Gerüchte über Mainz-Rückkehr

Gelsenkirchen – Sportvorstand Christian Heidel vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat Gerüchte über eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub FSV Mainz 05 dementiert. “Es wird leider zu viel Unsinn erzählt und geschrieben. Ich hatte einen Abschied bei Mainz 05, den ich nie vergessen werde. Aber die Betonung liegt auf Abschied – und dabei wird es bleiben”, sagte der 55-Jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. 

Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass Heidel bereits im Sommer zu den Rheinhessen zurückkehren könnte, um dort das Präsidentenamt zu übernehmen. Heidel will seinen bis 2020 laufenden Vertrag bei den Königsblauen erfüllen – “wenn die Gesamtgemengelage stimmt”. Es komme natürlich auf die Aufgabenstellung an, “welche Erwartungen bestehen. Anspruch und Möglichkeiten müssen im Einklang stehen. Was wir brauchen, sind aber auch die notwendigen wirtschaftlichen Möglichkeiten, um an die Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen”, sinnierte er.

Die derzeitige Situation sei unbefriedigend, allerdings will sich der S04-Manager der Herausforderung stellen. “Natürlich gab es schon Zeiten mit viel mehr Spaß, und die Aktualität ist nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig. Aber ich habe gewusst, dass dies nicht immer der Traumberuf ist, für den ihn viele halten”, so Heidel. 

Große Stücke hält Heidel weiterhin auf Trainer Domenico Tedesco. Er “ist jetzt schon ein guter Trainer, aber auch er wird über Jahre ein noch besserer Trainer werden, davon bin ich felsenfest überzeugt, auch wenn er eine schwierige Phase durchläuft. Dellen gehören dazu, die hatte Klopp (Ex-Trainer Jürgen Klopp, d.Red.) in Mainz auch”. Heidel sieht den Coach auf einer Stufe mit den ehemaligen FSV-Coaches Klopp (jetzt FC Liverpool) und Thomas Tuchel (jetzt Paris St. Germain). (SID)

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