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Rainer Koch (l.) und Fritz Keller

Keller kandidiert nicht für internationales Gremium: DFB schickt Koch und Peters ins Rennen

Frankfurt/Main – DFB-Präsident Fritz Keller wird wie erwartet nicht für ein internationales Amt kandidieren, stattdessen schickt der Deutsche Fußball-Bund seine beiden 1. Vize-Präsidenten ins Rennen. Das DFB-Präsidium beschloss auf seiner Sitzung am Freitag, Rainer Koch für die Wiederwahl in das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) vorzuschlagen. Außerdem kandidiert Peter Peters für einen der fünf zu wählenden europäischen Sitze im Rat des Weltverbandes FIFA. “Unabhängig davon bleibt es die Aufgabe des DFB-Präsidenten, den Verband national und international zu vertreten”, teilte der DFB mit.

Keller betonte, dass Koch und Peters “fachlich und persönlich die richtigen Kandidaten” seien, “um die Interessen des DFB, seiner Vereine und Aktiven wahrzunehmen. Es war und ist meine Überzeugung: Den deutschen Fußball mit mehr als sieben Millionen Klubmitgliedern kann man nicht als One-Man-Show vertreten. Die nun gewählte Aufstellung folgt dieser Linie.”

Koch ist seit März Mitglied im UEFA-Exekutivkomitee und könnte beim 55. Ordentlichen UEFA-Kongress im kommenden März wiedergewählt werden. Er sagte: “Auch und gerade im europäischen Zusammenhang geht es darum, Breite und Spitze im Sinne des Sports miteinander zu verbinden. Diese Aufgabe zählt zu den großen Herausforderungen der kommenden Jahre.”

Mit Peters würde im Falle einer Wahl wieder ein Deutscher im FIFA-Rat vertreten sein, nachdem der frühere DFB-Präsident Reinhard Grindel im vergangenen Jahr zurückgetreten war. “Mir ist bewusst, dass ein Wahlerfolg keineswegs sicher ist – auch vor dem Hintergrund, dass dem DFB in den vergangenen Jahren auf internationaler Ebene die personelle Kontinuität gefehlt hat”, sagte Peters und ergänzte: “Unabhängig davon steht außer Frage: Der deutsche Fußball mit Millionen Aktiven und als mehrmaliger Weltmeister bei Frauen und Männern muss immer bereit sein, in der FIFA Verantwortung zu übernehmen. Dieses Selbstverständnis möchte ich mit meiner Kandidatur unterstreichen.” (SID)

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