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Freizeitfußballer gewinnen den Julius-Hirsch-Preis

Mainzer Freizeitfußballer mit Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnet

Köln – Für ihr entschiedenes Eintreten gegen Antisemitismus sind die Freizeitfußballer des FC Ente Bagdad, die zum Mainzer Klub Vitesse Mayence zählen, mit dem Julius Hirsch Preis 2019 ausgezeichnet worden. Das entschied die Jury unter der Leitung von Eberhard Schulz.

Weitere Jury-Mitglieder sind unter anderen auch DFB-Vizepräsident  Reinhard Rauball, Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, sowie Andreas Hirsch, Enkel von Julius Hirsch.

Der FC Ente Bagdad unterstützt seit Jahren aktiv die Initiative „!Nie Wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“, die jedes Jahr in Stadien und auf Fußballplätzen rund um den 27. Januar an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945 erinnert. 

In diesem Jahr setzten die Freizeitfußballer gemeinsam mit dem FSV Mainz 05 und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer vor Beginn des Bundesligaspiels gegen den 1. FC Nürnberg ein Zeichen gegen das Vergessen.

Zudem veranstaltete der Verein unter dem Motto „Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt“ Zeitzeugengespräche und Gedenkstättenfahrten. Im Rahmen eines Freundschaftsspiels gegen Mainzer Ultra-Gruppierungen anlässlich vermehrt auftretender Angriffe auf Menschen jüdischen Glaubens liefen die Spieler beider Mannschaften zudem mit der jüdischen Kopfbedeckung Kippa auf. (SID)

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