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Neue Forderung nach DFL-Beteiligung an Polizeieinsätzen

Mainz – Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat seine Forderung nach einer Beteiligung der Deutschen Fußball Liga (DFL) an den Kosten für die Polizeieinsätze erneuert. Bei einem Pressetermin im Mainzer Polizeipräsidium befand der Politiker mit Blick auf die im Jahr 2018 bislang über 6000 eingesetzten Beamten bei Fußballspielen des FSV Mainz 05: „Da kommt meine Motivation her zu sagen, da muss mindestens bei Hochrisikospielen was mitbezahlt werden.“

Lewentz nahm zudem auch die aktuellen Entwicklungen bei den Ablösesummen zum Anlass für eine Erneuerung seiner Kritik. „Wenn ich die Transfers und die Summen sehe, um die es auch bei Mainz geht, und da rede ich nicht über Manchester United oder sonst was, dann ist diese Diskrepanz von Jahr zu Jahr schlimmer“, sagte er. Mainz 05 hatte im Sommer Verteidiger Abdou Diallo für rund 25 Millionen Euro an Ligakonkurrent Borussia Dortmund verkauft.

Im April hatte Lewentz gemeinsam mit dem Bremer Innensenator Ulrich Mäurer der DFL unter bestimmten Voraussetzungen die Beilegung des Rechtsstreits in der Auseinandersetzung um die Kostenbeteiligung angeboten. Ihr Vorschlag beinhaltete die Einrichtung eines Fonds, in den die DFL für einen „gerechten finanziellen Ausgleich“ jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag einzahlt. Das Oberverwaltungsgericht Bremen hatte am 21. Februar dieses Jahres Gebührenbescheide des Bundeslandes Bremen an die DFL grundsätzlich für rechtens erklärt und damit ein vorinstanzliches Urteil aufgehoben.  (SID)

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