Platini zieht vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Paris – Der ehemalige UEFA-Präsident Michel Platini hat gegen seine Sperre im internationalen Fußball Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erhoben. „Ich gebe nicht auf, das ist für mich eine Frage der Ehre“, sagte der einstige französische Fußballstar in einem Interview mit Le Monde.

Wegen Korruption war der mittlerweile 62-Jährige, parallel zum früheren FIFA-Präsidenten Sepp Blatter, im Dezember 2015 zu einer achtjährigen Sperre verurteilt worden. Mittlerweile wurde die Strafe reduziert. Sie ist nun im Oktober 2019 abgegolten.

Platini stand von 2007 bis 2016 an der Spitze der UEFA. Als Spieler wurde er 1984 Europameister, im gleichen Jahr wurde er zu Europas Sportler des Jahres gewählt. Als Mittelfeldakteur von Italiens Rekordmeister Juventus Turin gewann er 1985 den Europapokal der Landesmeister. (SID)

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