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Musste schon früh Sexismus erfahren: Julia Simic

Simic über Sexismus: „Negative, diskriminierende Kommentare“

Köln – Die ehemalige Nationalspielerin Julia Simic hat in ihrer Zeit als Nachwuchsfußballerin mehrfach Sexismus erfahren. „Vor den Spielen musste ich immer viele negative, teilweise diskriminierende Kommentare einstecken“, sagte sie in der Dokumentation „Unstoppable“ über Frauen im Profisport auf der Streaming-Plattform DAZN: „Damals war das so etwas Besonderes, dass keiner wirklich damit umgehen konnte.“

Sexismus sei „tief in der Gesellschaft verankert“ und ein langfristiges Problem, das „natürlich auch vor dem Sport nicht Halt macht“. Heutzutage führe „kein Weg mehr am Frauen- oder Mädchenfußball vorbei“, so Simic: „Mittlerweile haben Vereine verstanden, dass man den Frauen bessere Bedingungen und die Ressourcen geben muss, um auch international den Verein richtig gut zu repräsentieren.“

Als Jugendliche habe sie sich zwischenzeitlich sogar die Haare kurz schneiden lassen, „weil ich als ganz normal angesehen werden wollte“. Für einige Mannschaften habe sie gar nicht erst spielen dürfen. „Gerade die NLZ wollten damals keine Mädchen aufnehmen, weil sie ja dem Jungen, dem potenziellen Fußballprofi, einen Platz wegnehmen würden“, sagte Simic.

Ihre Vorbilder seien allesamt männlich gewesen. „Ich habe die vollen Stadien gesehen und hatte keine weiblichen Vorbilder, das waren Matthäus, Sammer, Zidane, Figo“, sagte Simic: „Deren Tricks habe ich versucht zu kopieren. Irgendwann wollte ich vor vielen tausend Zuschauern spielen.“

Die erste Hälfte der zweiteiligen Dokumentation ist seit Mittwochabend kurz vor dem Start der Frauen-EM in London auf DAZN zu sehen. Neben Simic sprechen darin auch die frühere Box-Weltmeisterin Regina Halmich, Basketball-Nationalspielerin Alina Hartmann und UFC-Kämpferin Mandy Böhm über ihre Erfahrungen mit Sexismus, Vermarktungsdruck und Selbstbestimmung sowie die Vereinbarkeit von Karriere und Familienplanung. (SID)

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