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Schiedsrichter sollen konsequenter durchgreifen

Vom DFB beauftragte Umfrage: Große Mehrheit für konsequentes Schiedsrichter-Vorgehen

Köln – Die große Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein konsequentes Vorgehen der Fußball-Schiedsrichter bei Reklamieren und Unsportlichkeiten aus. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungs-Instituts Forsa hervor, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Auftrag gegeben hatte.

Demnach wünschen sich 83 Prozent der Befragten über 14 Jahre, dass Spieler, die vehement reklamieren oder sich respektlos verhalten, mit einer Gelben Karte oder sogar einem Platzverweis bestraft werden sollen. Nur zehn Prozent befürworten das konsequente Vorgehen der Referees nicht. Die Zustimmung bei den Fußballinteressierten ist noch höher, dort liegt sie bei 86 Prozent.

Vor der Rückrunde hatten sich die Schiedsrichter der deutschen Topligen sowie ihre sportliche Leitung für ein strikteres Vorgehen gegen Unsportlichkeiten geeinigt. Dies hatte zu kontrovers diskutierten Entscheidungen wie bei der Gelb-Roten Karte gegen den Gladbacher Alassane Plea beim 2:2 in Leipzig geführt. (SID)

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