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Herber Dämpfer Richtung Bundesliga für den HSV

2. Liga: HSV patzt, Bielefeld steigt auf, Club überzeugt

München – Bielefeld feiert, der HSV zittert: Der Hamburger SV hat Überraschungsmannschaft Arminia Bielefeld den Rekord-Aufstieg auf der Couch geschenkt und auf dem Weg in Richtung Bundesliga einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Die ambitionierte Mannschaft von Trainer Dieter Hecking kam gegen Aufsteiger VfL Osnabrück nicht über ein mageres 1:1 (1:0) hinaus. Dadurch steht die Arminia mit Erfolgstrainer Uwe Neuhaus vorzeitig als erster Aufsteiger der 2. Liga fest.

Im Laufe der Saison sei der Glaube gewachsen, “dass wir jeden Gegner schlagen können”, sagte Neuhaus schon nach dem 4:0 im Nachholspiel gegen Dynamo Dresden überglücklich und schwärmte nach dem achten (!) Aufstieg der wechselhaften Vereinsgeschichte von einem “überragenden Jahr”. Die Ostwestfalen hatten zuletzt 2009 in der Bundesliga gespielt.

Von einem überragenden Jahr ist der HSV wieder einmal weit entfernt. Zwei Spieltage vor Schluss könnte der Traditionsklub wieder auf den Relegationsplatz zurückfallen, wenn Konkurrent VfB Stuttgart am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) gegen Sandhausen gewinnt. Martin Harnik (35.) brachte den HSV in Führung, Moritz Heyer (57.) glich für Osnabrück aus.

Glück hatte der HSV immerhin, dass Verfolger 1. FC Heidenheim die Gunst der Stunde nicht nutzen konnte. Der Tabellenvierte musste sich bei der SpVgg Greuther Fürth mit einer Nullnummer begnügen, bleibt aber bei zwei Punkten Rückstand auf Hamburg im engen Aufstiegsrennen. Am Sonntag kommt es zum wegweisenden Duell zwischen dem FCH und dem HSV.

Einen ganz wichtigen und überraschend deutlichen 6:0 (3:0)-Erfolg feierte indes Altmeister 1. FC Nürnberg im Keller-Gipfel beim SV Wehen Wiesbaden. Der Club verließ nach zuletzt sieben sieglosen Spielen wieder den Relegationsplatz.

Beim krisengeplagten Club waren der überragende Robin Hack mit einem Dreierpack (7., 41. und 65.) und Asger Sörensen (38. und 58.) die gefeierten Helden. Adam Zrelak (83.) setzte gegen überforderte Wiesbadener den Schlusspunkt. Der FCN konnte unter Trainer Jens Keller endlich einmal überzeugen. Mit dem direkten Abstieg dürften die Franken nichts mehr zu tun haben, am Mittwoch könnte allerdings der Karlsruher SC, der auf dem Relegationsplatz liegt, mit dem FCN wieder gleichziehen. (SID)

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