Die Roten Teufel können nur noch Remis.

Fünfte Punkteteilung in Folge: FCK krönt sich zum Remiskönig

Kaiserslautern – Der 1. FC Kaiserslautern hat sich endgültig zum Remiskönig der 2. Fußball-Bundesliga gekrönt. Der viermalige Meister kam am 10. Spieltag nicht über ein 1:1 (0:0) im Aufsteigerduell mit Eintracht Braunschweig hinaus. Es war das fünfte Unentschieden für den FCK in Folge.

Boris Tomiak (55.) traf für die Pfälzer, die ihre Überlegenheit nicht in drei Punkte ummünzen konnten. Lion Lauberbach (52.) hatte Braunschweig in Führung gebracht.

„Mit der Leistung sind wir zufrieden“, sagte Tomiak bei Sky: „Aber wenn man die Chancen sieht, hätten wir die drei Punkte schon gerne mitgenommen.“ Ähnlich sah es Trainer Dirk Schuster: „Drei Punkte waren möglich. Das sehe ich eher mit einem weinenden statt mit einem lachenden Auge.“

Vor 36.332 Zuschauern auf dem Betzenberg waren die Gastgeber bei bestem Fritz-Walter-Wetter zu Beginn die dominierende Mannschaft. Die Führung gelang den Pfälzern aber nicht. In der 17. Minute hatte der FCK sogar Glück, dass ein Kopfballtreffer von Anthony Ujah nicht anerkannt wurde. Schiedsrichter Robert Schröder (Hannover) hatte ein Foul des Braunschweigers gesehen – eine umstrittene Entscheidung.

Auf der anderen Seite vergaben die Roten Teufel im Anschluss mehrere gute Möglichkeiten. Trotz des Übergewichts schaffte der FCK bis zur Pause keinen Treffer – ein Strafstoß nach einem Handspiel blieb dem FCK verwehrt (45.).

Im zweiten Abschnitt kassierten die Lauterer bei einem Konter überraschend den Rückstand durch Lauberbach. Die wütenden Angriffe der Gastgeber wurden rasch mit dem Ausgleich durch Tomiak belohnt.

Danach drängte der FCK auf die Führung, Terrence Boyd konnte eine Großchance nicht nutzen (63.). Acht Minuten später nahm Schröder eine Rote Karte gegen den Lauterer Philipp Klement nach Videostudium zu Recht zurück. (SID)

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