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Hitzlsperger sucht einen Trainer mit Mut und Leidenschaft

Offiziell: Sportvorstand Hitzlsperger wird VfB-Vorstandschef

Stuttgart – Der bisherige Sportvorstand Thomas Hitzlsperger (37) wird erwartungsgemäß Vorstandsvorsitzender in der Fußball AG des Zweitligisten VfB Stuttgart. Der fünfmalige Meister bestätigte am Dienstag vorausgegangene Medienberichte. Die Vertragslaufzeit entspricht der seines bisherigen Kontrakts, der bis 2022 Gültigkeit hatte. Hitzlsperger wird seine neue Funktion ab dem 15. Oktober übernehmen. „Ich bin echt sehr, sehr glücklich, es ist eine Auszeichnung. Es ist mutig, aber ich fordere auch Mut und muss das vorleben“, sagte Hitzlsperger.

Der 52-malige Nationalspieler und frühere VfB-Kapitän wird im Vorstand künftig die Ressorts Sport, Unternehmensstrategie und Kommunikation verantworten. „Es geht uns um ein selbstbewusstes, aber dennoch bescheidenes Auftreten und um Klarheit im Handeln. Der VfB braucht keinen Neustart auf allen Ebenen, sondern muss sich noch mehr auf seine Stärken besinnen und an manchen Stellen mehr Schwung aufnehmen“, wurde Hitzlsperger in einer VfB-Pressemitteilung zitiert.

Beim VfB stünden laut Hitzlsperger drei Ziele im Vordergrund: Der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga, die Weiterentwicklung der Infrastruktur und die Beibehaltung der wirtschaftlichen Stärke. „Heute ist ein guter Tag für den VfB. Thomas Hitzlsperger hat sich als die eindeutig beste Wahl herauskristallisiert“, sagte VfB-Aufsichtsratschef Bernd Gaiser.

Weitere Kandidaten für den Posten des Vorstandschefs waren der Schweizer Unternehmensberater Bernhard Heusler und Robert Schäfer, der im Frühjahr bei Fortuna Düsseldorf nach Streitigkeiten um die Vertragsverlängerung von Trainer Friedhelm Funkel seinen Posten als Vorstandschef räumen musste. VfB-Ikone Jürgen Klinsmann hatte seinem Herzensverein eine Absage erteilt.

Der VfB Stuttgart, aktuell Tabellenzweiter hinter dem Hamburger SV, sucht nach dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich weiter nach einem neuen Präsidenten. Am 7. November will der Vereinsbeirat zwei Kandidaten benennen, die sich am 15. Dezember vor der Mitgliederversammlung des Vereins zur Wahl stellen. Der öffentlich bisher bekannteste Name auf der Bewerberliste ist VfB-Ehrenkapitän Guido Buchwald. (SID)

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