Paderborn siegt souverän

Paderborn wieder vorn – HSV erster Verfolger

Köln – Der SC Paderborn hat die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga mit einem Arbeitssieg zurückerobert, der Hamburger SV ist erster Verfolger. Die Ostwestfalen setzten sich nach langer Überzahl gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg mit 1:0 (0:0) durch. Auch der HSV hatte beim 1:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC viel Mühe.

Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth blieb beim 2:2 (0:1) gegen den FC St. Pauli unterdessen auch im 20. Spiel in Folge ohne Sieg. Jahn Regensburg stoppte durch das 0:0 gegen Holstein Kiel seine Pleitenserie.

Der eingewechselte Marvin Pieringer (79.) schoss Paderborn zum vierten Sieg im vierten Heimspiel. Magdeburg war nach Gelb-Rot gegen Jamie Lawrence (40.) dezimiert und konnte dem Druck der Gastgeber in der Schlussphase nicht mehr standhalten. Mit vier Punkten liegt das Team von Christian Titz auf einem Abstiegsplatz, Paderborn hat bereits zwölf Zähler mehr auf dem Konto. Am Freitag war der 1. FC Heidenheim zunächst am SCP vorbeigezogen.

Ludovit Reis (42.) erzielte den entscheidenden Treffer für den früheren Bundesliga-Dino aus Hamburg, der bereits den fünften Anlauf nimmt, um ins Fußball-Oberhaus zurückzukehren. Mit 15 Punkten liegt der Aufstiegsfavorit nur einen Zähler hinter Paderborn. Karlsruhe bemühte sich zwar energisch um den Punktgewinn, verbleibt aber mit zehn Punkten auf dem neunten Platz.

Fürth hatte das Ende seiner schlimmen Serie vor Augen, am Ende wurde es wieder nichts. Marcel Hartel (19.) brachte die Hamburger in Führung. Branimir Hrgota (48.) glich für die Gastgeber aus, ein Eigentor von St. Paulis Kapitän Jackson Irvine (52.) sorgte für das 2:1 der Hausherren. Connor Metcalfe (85.) gelang aber das 2:2 für die Elf vom Millerntor, für die zudem Leart Paqarada in der 72. Minute einen Foulelfmeter an die Latte setzte. Fürth verließ zumindest den letzten Tabellenplatz.

Nach drei zum Teil derben Pleiten beendete Regensburg seine Talfahrt, allerdings wartet der SSV Jahn seit nunmehr fünf Spielen auf einen Sieg. Nach zuletzt zehn Gegentoren in zwei Spielen agierte der SSV Jahn diesmal in der Defensive wesentlich stabiler und konnte die Gegentorflut stoppen. (SID)

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