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Silas Wamangituka (r.): Kein Zweifel an seiner Identität

VfB-Trainer Walter: Keine Zweifel an Identität von Wamangituka

Stuttgart – Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart hat Medienberichte über die angeblich falsche Identität seines kongolesischen Profis Silas Wamangituka entschieden zurückgewiesen. “Es gibt keinen Grund an der Richtigkeit der Unterlagen zu zweifeln”, sagte Trainer Tim Walter am Freitag.

Die französische Sporttageszeitung L’Equipe hatte berichtet, dass es sich bei Wamangituka (20) um Silas Mvumpa Katompa (21) handeln könnte. Dies soll Max Mokey Nza-Ngi behaupten, der Präsident des kongolesischen Klubs MK Etancheite, bei dem Mvumpa Katompa unter Vertrag gestanden habe. Von dort soll er zu Paris FC und schließlich zum VfB gewechselt sein. Der Bundesliga-Absteiger hatte den Angreifer im August für acht Millionen Euro aus Paris geholt.

Die Schwaben teilten überdies mit, ihnen lägen neben Wamagitukas Reisepass alle Spielerpässe der zuständigen Verbände vor, die die Karriere des Neuzugangs “bis in das Jahr 2010 zurück vollständig abbilden”. Die Dokumente seien von französischen und deutschen Behörden “als richtig und ausreichend erachtet” worden. Diesem Urteil “muss und darf der VfB Stuttgart vertrauen”.

Walter will Wamangituka deshalb “mit allem, was ich habe, unterstützen”. Er werde das Thema intern nicht weiter ansprechen und mit dem Stürmer “umgehen, wie wir es bisher getan haben. Ich bin immer für den Jungen da, daher ändert sich dadurch nichts.” Wamangituka, der in zwölf Ligaspielen vier Tore erzielt hat, sei auch am Montag (20.30 Uhr/Sky) in Darmstadt “ein Kandidat für die Startelf”, meinte Walter.

Der VfB war bemüht, die Geschichte klein zu halten und keinen zweiten “Fall Jatta” entstehen zu lassen. “Silas ist ein sehr zurückhaltender junger Mann, eher schüchtern in der Kabine”, sagte Walter. Ihm persönlich gehe es allein um Fußball, “rein um das Spiel am Montag. Für uns ist es wichtig, dass Silas der Spieler auf dem Platz ist, den wir wollen.” (SID)

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