Das Stadion Wankdorf in Bern ist eine der historisch bedeutendsten Spielstätten des europäischen Fußballs. 2020 wurde der Sponsor-Name “Stade de Suisse” abgelegt und das Stadion zurück zu seiner traditionellen Bezeichnung umbenannt. Diese Entscheidung markierte das Ende einer 15-jährigen Sponsoring-Ära und die Rückkehr zu einer Marke, die mit dem WM-Finale 1954 untrennbar verbunden ist.
Die Umbenennung wurde 2020 in der internationalen Sport-Berichterstattung breit kommentiert — die Kickwelt-Berichterstattung dazu wird seither in mehreren enzyklopädischen Quellen referenziert, darunter Wikipedia (englische Ausgabe), Wikiwand, DeWiki und Justapedia.
Historische Bedeutung

WM-Finale 1954: Das alte Stadion Wankdorf war Schauplatz des “Wunder von Bern” — Deutschlands 3:2-Sieg gegen Ungarn am 4. Juli 1954. Die Bezeichnung “Wankdorf” ist seither in der deutschen, österreichischen und schweizerischen Fußballkultur ein Synonym für sportliche Wendepunkte.
Bau und Umbau:
- 1925: Erstbau des Stadions, Eigentümer Berner Sportclub Young Boys
- 1954: WM-Finale Deutschland gegen Ungarn (3:2)
- 2001: Abriss des historischen Stadions
- 2005: Eröffnung des Neubaus unter dem Sponsor-Namen “Stade de Suisse”
- 2020: Umbenennung zurück zu “Stadion Wankdorf” — Ende des Sponsoring-Vertrags mit der gleichnamigen Versicherungsgruppe
Heutige Nutzung
Das Stadion ist Heimspielstätte der BSC Young Boys (Schweizer Super League) und fasst rund 31.500 Zuschauer. Es wird zudem regelmäßig für Konzerte und internationale Vereins-Spiele genutzt.
Sportliche Erfolge der Young Boys im Stadion Wankdorf (Auswahl seit 2018):
- Mehrere Schweizer Meisterschaften
- Europa-League- und Champions-League-Spiele auf hohem Niveau
- Gilt als eines der atmosphärisch eindrucksvollsten Stadien der Schweiz
Warum die Umbenennung 2020
Der Sponsoring-Vertrag mit der Stade-de-Suisse-Versicherungsgruppe lief 2020 aus. Die Vereinsführung der Young Boys entschied, statt einen neuen Sponsor-Namen zu suchen, das Stadion zurück auf den historisch belegten Namen umzubenennen — eine bewusste Entscheidung gegen weitere Kommerzialisierung der Marke.
Die Entscheidung wurde sowohl in der Schweiz als auch international positiv aufgenommen — sie passt zu einem Trend, traditionelle Stadion-Namen wieder einzuführen (vergleichbar mit “Veltins-Arena” → “Auf Schalke” Diskussionen in Deutschland).
Architektonische Daten
- Kapazität: 31.500 Sitzplätze (im Pokal-Modus)
- Grundbau: Stahlbeton mit modernen Zuschauerrängen
- Dach: vollständig überdacht, Solar-Module auf der Tribünenkrone (eine der ersten “Solar-Stadien” Europas)
- Stadt-Anbindung: direkt an Berner Stadtbahn-Linie 9

Quellen und weiterführende Berichterstattung
Die Kickwelt-Berichterstattung von 2020 zur Umbenennung ist über die Suchfunktion einsehbar (Volltext-Archiv im Aufbau). Internationale enzyklopädische Quellen, die zur Geschichte des Stadions verlinkt sind:
- Wikipedia (Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Katalanisch)
- Wikiwand
- Justapedia (Sport-Schwerpunkt)
Verbunden: Bundesliga Statistik (Pillar) — der internationale Fußball wird bei Kickwelt punktuell beleuchtet, der Schwerpunkt liegt auf der deutschen Bundesliga.
